Vorgehen beim Entwurf

  • Wie man bei der Erstellung eines Logos richtig vorgeht
  • Wie ein Logo-Check aussieht

So gehen Sie beim Entwurf vor

1. Bestandsaufnahme: Beantworten Sie die Frage nach dem Profil und dem geplanten Außenbild Ihrer Imkerei! Eine Antwort könnte hier sein: Inhabergeführte Imkerei, fünf Jahre alt, expandierend mit dem Image einer innovativen und umweltbewussten Imkerei.
2. Visualisierung festlegen: Entscheiden Sie sich dann für die wichtigsten Kernaussagen Ihrer Marke! Das kann zum Beispiel ein besonderer Naturbezug oder Regionalität sein.
3. Entwürfe anfertigen: Setzen Sie die gewählten Kernaussagen in Gestaltungselementen um und wählen Sie eine passende Schriftart dazu aus. Achten Sie darauf, dass Sie keine aus Zeitungen bekannte Schriftart wählen, dies langweilt den Kunden und wirkt altbacken. Eine zu moderne Schrift hingegen altert und verliert ihre Wirkung schnell.
In einem letzten Schritt, führen Sie die Gestaltungselemente zu einer Gesamtform zusammen.
4. Ausführung: Machen Sie die ersten Entwürfe mit Hilfe von Papier und Bleistift, bevor Sie am Computer arbeiten. Dabei ist es sehr wichtig, die Wirkung der gestalterischen Grundelemente zu kennen.
Legen Sie dann verschiedene Farbvarianten, passend zur Kernaussage an.
Überprüfen sie, ob Größenänderungen möglich sind, ohne dass dadurch der Gesamteindruck leidet.
Machen Sie den Logocheck!

Der Logocheck

Einprägsamkeit: Bleibt das Logo aus der Ferne ein eigenständig erkennbares Zeichen oder löst sich die Gesamtform auf oder erinnert Sie gar an andere bekannte Logos? Auch zu viele Einzelelemente im Logo verhindern eine Einprägsamkeit.
Geschlossene Gesamtform: Wort- und Bildmarken sollten in geschlossener Gesamtform gestaltet werden. So lassen Sie sich leichter in Drucksachen integrieren. Zudem werden einfache Grundformen leichter erfasst und erinnert.
Skalierbarkeit: Ein ausgereiftes Logo muss in den verschiedensten Größen funktionieren. Vom Brennstempel bis zum Aufdruck auf dem Lieferfahrzeug sind alle Größen denkbar.
Medienkompatibilität: Auf Kopien, bei der Faxübertragung, als Brennstempel für ihre Beuten, oder auch bei neuen digitalen Übertragungsformen wie dem Handy oder Smartphone, muss ein Logo immer noch gut aussehen.
Formensprache: Die im Logo angedeuteten oder verwendeten Formen sollten den Charakter einer Imkerei zumindest ansatzweise transportieren.
Langlebigkeit: Ein Logo sollte mindestens auf einen zeitlichen Horizont von zehn Jahren ausgelegt werden. Zeitlose grafische Logos haben es da leichter als beispielsweise Logos, denen man die Zeit, in der Sie gestaltet wurden, direkt ansieht.